Ende August führte es mich und meine Freunde nach Kanada. Per Wasserflugzeug hinaus in eine ursprüngliche Landschaft aus dichten Wäldern und unzähligen Seen. Auf uns warteten lange Tage in der rauen Natur, weit weg von Straßen und Alltag. Unsere To-do-Liste bestand aus Jagen, Fischen und Erleben. Natürlich in der passenden Kleidung. Gemacht für alle Unvorhersehbarkeiten, die die Wildnis mit sich bringt. Es war die perfekte Gelegenheit, unsere Stücke genau dort zu tragen, wo sie hingehören. Und dabei immer das gute Gefühl zu haben, gut angezogen zu sein. Am Ende blieb mehr als eine schöne Reise: die Bestätigung, nach der wir gesucht hatten. Proven by wilderness.
Es ging für uns in den Nordwesten Ontarios. Nördlich von Red Lake beginnt eine Landschaft, in der Straßen irgendwann keine Rolle mehr spielen. Dichte, ursprüngliche Wälder, durchzogen von unzähligen Seen, Buchten und kleinen Inseln. Eine gewaltige Landschaft, die sich am besten aus der Luft erschließt.
Mit dem Wasserflugzeug ging es direkt zu unserer Unterkunft am See. Wir waren eine Runde aus Familie und Freunden, Jung und Alt, vereint von der Freude an der Jagd, am Fischen und am Draußensein. Auch nach Schwarzbären hielten wir Ausschau. Doch die Wildnis folgt keinem Reiseplan und die Bären ließen sich diesmal nicht blicken.
Dafür ging es hinaus auf die Seen. Walleye, Hecht und Lake Trout sind hier zu Hause, und ein Teil unseres Fangs landete später direkt über dem offenen Feuer. Frischer Fisch, ein Platz am See und ein langer Abend draußen – mehr braucht es nicht.
Von früh bis spät, von trocken bis feucht, von eiskalten Winden bis zur angenehmen Wärme am Lagerfeuer: Unsere Kleidung war dabei. Die neue „Banff Mountain“ Jacket aus feinstem Wolltweed ebenso wie bewährte Meindl Klassiker wie die „Finley“ Hirschlederjacke. Die „Long Island“ Hirschlederhose erwies sich als echtes Lieblingsstück, sowohl bei den jungen Wilden als auch den alten Hasen. Die Reise war die perfekte Gelegenheit unsere Stücke dort zu tragen, wo sie hingehören: draußen, unter echten Bedingungen und mitten im Leben.
Die “Banff Mountain” Jacket trägt ihre jagdlichen Wurzeln ganz selbstverständlich in sich. Inspiriert von klassischer Arbeits- und Jagdbekleidung verbindet sie robusten Wolltweed mit durchdachten Details: großzügige Pattentaschen, drei Innentaschen und eine integrierte Patronentasche bieten Platz für alles, was draußen griffbereit sein muss.
Entdecken Sie eine Jacke, deren Ursprung man nicht nur sieht, sondern gerade an einen Ort wie Kanadas grenzenlose Wälder zu schätzen weiß.
Manche Materialien wirken in einer Landschaft, als hätten sie schon immer dorthin gehört. Sämisch gegerbtes Hirschleder ist eines davon. Ursprünglich, charaktervoll und robust. Unsere “Finley” Jacke und die “Long Island” Hose schützen, wärmen und machen alles mit. Es gibt einem die Sicherheit, auch dann gut aufgehoben zu sein, wenn der Weg einmal durch dichtes Unterholz führt, das Wetter umschlägt oder der Tag länger wird als geplant.
Man trägt eben kein Material, das geschont werden möchte. Man trägt eines, auf das man sich verlassen kann. Und das mit jedem Erlebnis seine eigene Geschichte bekommt.
Die „Yukon Field“ Hirschlederjacke ist eine funktionelle Field Jacket, wie sie ursprünglich für die Jagd entworfen wurde. Die Herrenjacke übersetzt diesen Gedanken in sämisch gegerbtes Hirschleder. Mit großzügigen Blasebalg- und Pattentaschen, einer Patronentasche und weiteren Innentaschen, ist sie genau die Art von Jacke, bei der man irgendwann aufhört, darüber nachzudenken, was man eigentlich alles eingesteckt hat. Es ist einfach genug Platz.
Und bei aller Funktionalität bleibt die “Yukon Field” eines: eine Jacke, mit der man gut angezogen ist. Nicht nur draußen in der Natur, sondern genauso mitten in der Zivilisation, fernab der wilden Wälder, aus deren Ursprünglichkeit das Leder seine besondere Ausstrahlung bezieht.
So ernst wir unseren Praxistest genommen haben, ein bisschen Spaß gehörte selbstverständlich dazu. Vor allem die Jungs hatten ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie man die Zeit am See nutzen kann. Wenn das Wasserflugzeug schon direkt am Ufer liegt, kann seine Tragfläche schließlich auch zum Sprungturm werden. Also rauf auf den Flügel und hinein ins Wasser.
So vergingen die Tage zwischen Jagd, Fischen und dem Leben am See. Die Gedanken blieben dabei stets im Hier und Jetzt. Kein Termindruck, kein nächster Programmpunkt. Nur das, was der Tag gerade bereithielt.
Während die Tage noch dem Spätsommer gehörten, wurde es morgens und abends bereits kühler. Und je später der Abend und je weiter die Nacht fortschritt, desto deutlicher zeigte sich über dem See noch eine ganz andere Seite des kanadischen Nordens: Nordlichter.
Keine Lichter einer Stadt, die stören. Kaum etwas, das den Blick ablenkt. Nur Wasser, Wald und dieses faszinierende Lichterspiel am Himmel über uns.
Der Schwarzbär zeigte sich diesmal nicht. Dafür vieles andere.
Vor allem die gemeinsame Zeit mit Freunden, Familie und der nächsten Generation bleibt mir in Erinnerung. Die Tage auf dem Wasser, die Abende am Feuer, die Weite und die vielen kleinen Momente dazwischen.
Und natürlich die Gewissheit, dass unsere Kleidung genau das getan hat, wofür sie gemacht ist: Sie war da. Bei jedem Wetter, auf jedem Weg und bei allem, was der Tag mit sich brachte.
Ich bin überzeugt: Das Leben selbst ist der beste Beweis. Nicht der Entwurf, nicht der Kleiderständer und nicht der erste Eindruck. Sondern ein langer Tag an der frischen Luft, wechselndes Wetter, ein bisschen Jagd, ein bisschen Abenteuer und natürlich der Mensch, der darin lebt.
Das Leder wird seine Spuren davontragen. Kleine Zeichen, die sich mit der Zeit in seine Oberfläche schreiben. Doch erst durch die Augen seines Besitzers wird aus diesen Spuren Erinnerung. An das Wasser. An das Feuer. An die Weite. An ein Stück pures Leben.
Markus Meindl, August 2026